Altbewährt neu Entdeckt

Altbewährt neu Entdeckt

Fundulopanchax gardneri haben ihren Wert als Aquarien Fische schon lange bewiesen. Diese schönen Prachtkärpflinge sind im allgemeinen leicht zu pflegen so das auch dem beginnenden Killifisch Liebhaber empfohlen werden kann. Fundulopanchax gardneri wird in drei gänzlich unterschiedlichen Hauptverbreitungsgebieten entdeckt: Tropischer Regenwald in Südwestnigeria der im Norden und Osten durch den Niger begrenzt wird. Trockenes Savannengebiet im nördlichen und mittleren Teil Nigerias. Es handelt sich im wesentlichen um das Gebiet der Hochebene von Jos. Als südliche Grenze wird der Niger und der Benue angegeben und im Norden ist es die trockene Sahel-Zone. In diesem Vorkommensgebiet sind saisonbedingte Regen- und Trockenzeiten charakteristisch. Teilweise mit Bäumen bewachsenes Savannengebiet in Ostnigeria und Westkamerun. Als Grenzen für dieses Gebiet sind im Westen der Niger, im Norden der Benue und im Osten die Kamerunberge. Das riesigen Verbreitungsgebiet ca. 700 km Luftlinie und den äußerst unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen in den Hauptverbreitungsgebieten völlig natürlich ist, dass sich stark von einander abweichende Populationen entwickelten. Neben den klimatischen Unterschieden kommen zwangsläufig andere hinzu wie: Wasserverhältnisse, Futterangebot oder Feindfaktoren die über einen längeren Zeitraum auf die Individuen einwirken und die einzelnen Populationen zwingen sich ihrer Umwelt möglichst optimal anzupassen. Hierbei spielen Farben und Zeichnungen am Körper eine wesentliche Rolle. So sollen bereits über 30 Populationen bekannt sein. Scheel stellte fest, dass nicht nur das Zeichnungsmuster erheblich unterschiedlich sein kann, sondern dass es auch in der Anzahl der Chromosonenansätze Abweichungen von 18 bzw. 20 gibt. Auch bewies er dass die Hybriden zwischen Fischen, die aus der Gegend der Wasserscheide also der Gegend des Jost-Plateaus stammen und Fischen aus dem westlichen Gebiet (diese Population wurde in Deutschland als A. nigerianum bekannt) fruchtbar sind. Neumann schreibt zu Fundulopanchax gardneri, dass es sich um einen ganzen Formenkreis mit einer größeren Anzahl von Arten und Unterarten handelt und somit gibt dieser Fisch einer ganzen Gruppe seinen Namen.

Alle Autoren sind sich bei der unterschiedlichsten Farb- und Zeichnungsgestaltung der Männchen darin einig, dass die Weibchen völlig gleich aussehen bzw. völlig unwesentliche Unterschiede in der Verteilung der roten Punkte am Körper aufweisen. Dies kann ich aus meinen langjährigen Erfahrungen bestätigen.

Fundulopanchax gardneri „innidere„

Fundulopanchax gardneri nig. makurdi „Long Fine„  (Zuchtform)

Fundulopanchax gardneri „Dumbo ADL 13/16„

Fundulopanchax gardneri lacustris “ Akwen BLLMC 2005/2″

Fundulopanchax gardneri  ”Basua

Fundulopanchax gardneri „UKE 2008„

Fundulopanchax gardneri „Nsukka„

Fundulopanchax gardneri „Akure„

Fundulopanchax gardneri (unbekannte Population)

Fundulopanchax gardneri nig. „Gold„ (Zuchtform)

Fundulopanchax gardneri „Nsukka-Gold„ (Zuchtform)

Fundulopanchax gardneri „Gold„ (Zuchtform)

Fundulopanchax gardneri (unbekannte Population evtl. Mix zwischen verschiedenen Populationen)

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