Vor über 100 Jahren wurde er erstmalig entdeckt!

Vor über 100 Jahren wurde er erstmalig entdeckt!

Die ersten Importe kamen um die Jahrhundertwende 1913 zu uns.  Da man über die Nachzucht noch zu wenig wusste verschwand er wieder aus den Aquarien. Erst ein Viertel Jahrhundert später konnte man diesen schönen Zahnkärpfling wieder bei Liebhabern dieser Fische antreffen.

Sein Name entstammt seinem Fanggebiet „Kap Lopez“ (heute Port Gentil), das westlich von Gabun liegt, wobei das Verbreitungsgebiet des Aphyosemion australe vom Norden Gabuns bis in den Süden des Kongos reicht.  Dort findet man ihn in Küstengebieten, sumpfigen Bächen, kleinen Flüssen und überfluteten Gebieten im Küstenregenwald. Es ist eine benthopelagische, nicht wandernde Art. Aphyosemion australe ernährt sich von Würmern, Krebsen und Insekten. Zwei Farbmorphen, Schokolade und Gold, sind im Aquarienhandel anzutreffen. Es ist kein saisonaler Killifisch und wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg als Aquarienfisch nach Deutschland exportiert, obwohl er erst viele Jahre später als eigenständige Art wissenschaftlich beschrieben wurde. Es handelt sich um eine halbanuelle Fischart, deren Eier sich sowohl in Wasser als auch bei Trockenheit entwickeln können.

                                               Aphyosemion australe (Naturform)

Einige bekannte Populationen:

-Cap Esterias EBT 96/27

-Parc du Mondah BDBG 2004/19

-Port Gentil BSWG 97/24“

Die Art ist in der Bewertungsregion Zentralafrika weit verbreitet und wird als am wenigsten gefährdet eingestuft.

Im Handel bekommt man häufig Aphyosemion australe „gold„ oder als „hjerreseni„ oder auch „hjersseni„ . Dieser kommt so nicht in freier Natur vor, es ist eine Zuchtform ( xantonorische Form, bestimmte Farben fehlen).  GERHARD HJBRRBSEN ist es vor langer  Zeit gelungen, im Aquarium eine orangerote Farbvarietät herauszuzüchten, die vielfach als Aphyosemion australe hjerreseni bezeichnet wird. Dieser Name ist jedoch nicht korrekt, da es sich bei dieser orangeroten Mutation um keine in der Natur vorkommende Unterart handelt, die geographisch begrenzte Populationen hat.

                                                          Aphyosemion australe Zuchtform gold

An die Wasserwerte stellt Aphyosemion australe keine besonderen Ansprüche und kann bei einem PH-Wert zwischen 5,5 und 7,2 und bei einer GH zwischen 5° und 12° dGH gehalten werden. Die Wassertemperatur sollte zwischen 21 und 24°C liegen.

Ein Pflegeleichter toller bunter Prachtkärpfling, Aphyosemion australe.

 

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